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Liberale fordern Livestream der Kreistagssitzungen

JuLis Helmstedt |
Lars Alt

Lars Alt

Hauke Franke

Hauke Franke

FDP und Junge Liberale fordern Übertragung und Archivierung aus dem Kreistag

Die Liberalen fordern den Kreistag des Landkreises Helmstedt auf, die öffentlichen Sitzungen via Livestream im Internet zu übertragen, um sie digital und öffentlich im Internet zu archivieren. „Die Umsetzung ist ohne großen finanziellen und technischen Aufwand möglich und würde die politische Transparenz erhöhen sowie die Distanz zwischen Bürger, Verwaltung und Politik verringern“, so Lars Alt, stellv. Kreisvorsitzender der FDP und Mitglied im Landesvorstand der Jungen Liberalen Niedersachsen. „Livestreams ermöglichen den Bürgerinnen und Bürgern einen direkten Eindruck von der kommunalpolitischen Arbeit vor Ort. Die Öffentlichkeit einer Kreistagssitzung endet im 21. Jahrhundert nicht mehr an der Tür des Sitzungssaals“, erklärt Lars Alt. Auf Antrag der FDP wurde ein Livestream auch in der Stadt Helmstedt realisiert. Diese Transparenz wollen wir nun auch für den Kreistag durchsetzen“ so Hauke Franke, der für die FDP im Kreistag sitzt und einen Antrag hierzu einbringen möchte.
„Eine Mehrzahl der Bürger verfügt über einen Breitband-Internetanschluss und nutzt diesen immer mehr zur Informationsbeschaffung bzw. zu deren Austausch. Da erscheint es nur logisch, dass sich die Kommunalpolitik hier ebenfalls aufgeschlossen zeigt“, so Hauke Franke weiter.
Lars Alt hierzu: „Eine Übertragung der Kreistagssitzungen im Internet kann einen wichtigen Beitrag zur politischen Partizipation der Bevölkerung leisten, da Politik vor Ort ständig abrufbar wäre und insbesondere auch junge Menschen nicht mehr an die zumeist ungünstig terminierten Sitzungszeiten gebunden sind“.
„Wir wollen eine umfassende politische Transparenz im Rahmen der öffentlichen Sitzungen durchsetzen, um dem Eindruck von Hinterzimmerpolitik, insbesondere vor dem Hintergrund der anstehenden Haushaltsberatungen, entgegen zu wirken. Außerdem können Livestreams einen Beitrag dazu leisten, der viel diskutierten Politikverdrossenheit wirkungsvoll entgegenzutreten.“ so Hauke Franke und Lars Alt abschließend.

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Lars Alt erneut in den Landesvorstand gewählt

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DSC_0222-300x199Harburg. Im Rahmen des 63. Landeskongresses der Jungen Liberalen (JuLis) Niedersachsen, der am vergangenen Wochenende im Landkreis Harburg stattfand, wurde der aus dem Kreisverband Helmstedt stammende Student Lars Alt (20) für ein weiteres Jahr in den niedersächsischen Landesvorstand der FDP-Vorfeldorganisation gewählt. Lars Alt wird im kommenden Jahr für die Liberalen vor allem für die thematische Vorbereitung der Landtagswahl im Januar 2013 zuständig sein.
„Unsere Aufgabe wird in den nächsten Monaten vor allem darin liegen, glaubhaft deutlich zu machen, dass hinter unseren politischen Positionen eine tiefverwurzelte und verlässliche liberale Grundüberzeugung steht, die im politischen Parteienspektrum unersetzlich ist“, so Lars Alt.
„Die FDP macht seit 10 Jahren in der niedersächsischen Landesregierung eine gute Figur. Wir haben das Gymnasium gestärkt und die Verschuldung massiv gesenkt. Ab dem Jahr 2016 wollen wir nicht nur einen ausgeglichenen Haushalt vorweisen, sondern auch mit der Schuldentilgung beginnen. Um die parlamentarische Arbeit erfolgreich fortsetzen zu können, braucht es nun weitere Impulse, die wir nun inhaltlich vorbereiten werden“, erläutert Landesvorstandsmitglied Lars Alt abschließend.

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Seminarangebot in Helmstedt

JuLis Helmstedt |

Helmstedt. Wie bereits im vergangenen Jahr 2011 werden voraussichtlich auch im Jahr 2012 politische Seminare der Jungen Liberalen Niedersachsen in Helmstedt stattfinden. Die Seminare stehen wie in den Jahren zuvor allen Interessierten offen, eine Mitgliedschaft bei den Jungen Liberalen ist nicht erforderlich.
Die Termine werden rechtzeitig veröffentlicht. Wenn ihr Themenvorschläge habt oder sogar selbst ein Seminar organisieren möchtet, könnt ihr Euch jederzeit bei Lars Alt (alt@julis.de) melden, der als Landesvorstandsmitglied den Seminarpool des Verbandes betreut.

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Kritik am Karfreitagstanzverbot

JuLis Helmstedt |

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Mit Blick auf die nahenden Osterfeiertage wiederholen die Jungen Liberalen Helmstedt ihre Kritik am Tanzverbot, das von Gründonnerstag bis Karsamstag gilt. Der Kreisvorsitzende der Jungen Liberalen Helmstedt, Lars Alt erklärt hierzu:

„Jeder Clubbetreiber, der gegen das Tanzverbot verstößt, riskiert seine Konzession. Dabei ist dieses Verbot schon lange nicht mehr zeitgemäß. Die individuellen Glaubensansichten einzelner führen hier dazu, dass Andersdenkende in ihrer persönlichen, wirtschaftlichen, individuellen und kollektiven Freiheit eingeschränkt werden. Wir wollen diese massive Einschränkung der Freiheit nicht hinnehmen!“

Für die Jungen Liberalen Helmstedt gibt es keinen Anlass, jegliche Tanzveranstaltung zu untersagen. Die Entscheidung daran teilzunehmen sollte jeder individuell für sich treffen.

„Jedes Jahr kommt mit den Osterfeiertagen auch der kollektive Zwang, der Tanzveranstaltungen untersagt. Wenn ich mich aus religiösen Gründen daran störe, könnte ich aber doch fernbleiben.“, so Alt weiter.

Das Tanzverbot wird vom Land geregelt. Mit dem Verbot sollen die sogenannten Stille Tagen unter besonderen gesetzlichen Schutz gestellt werden. Betroffen sind davon aber nicht nur Tanzveranstaltungen, sondern auch öffentliche Veranstaltungen oder Veranstaltungen in Räumen mit Schankbetrieb. Die Kontrolle der Einhaltung liegt aber beim lokalen Ordnungsamt. „Wir rufen das Ordnungsamt auf zeitgemäß zu handeln und die Einhaltung des Tanzverbots nicht zu kontrollieren! Wir wollen nicht mehr, dass mit dem Osterhasen auch der kollektive Zwang kommt.“ schließt Lars Alt ab.

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JuLis Helmstedt auf dem Landeskongress der Jungen Liberalen Niedersachsen

JuLis Helmstedt |

Helmstedt. Vom 13.04.-15.04.2012 wird der Landeskongress der Jungen Liberalen Niedersachsen in Buchholz stattfinden. Am Freitag tagt der geschäftsführende und erweiterte Landesvorstand der JuLis Niedersachsen. Am Samstag und Sonntag tagt dann der Landeskongress. Im Zentrum des Wochenendes steht einerseits die Beratung des Landtagswahlprogramms und andererseits die turnusgemäße Neuwahl des Landesvorstandes. Lars Alt wurde hierbei für ein weiteres Jahr als 1. Beisitzer für den Landesvorstand nominiert.
Es werden wieder einige JuLis aus Helmstedt dabei sein – wenn ihr ebenfalls Interesse an einer Teilnahme habt, dann könnt ihr euch jederzeit an Lars Alt (alt@julis.de) oder Simon Sosnitza (simon_sosnitza@gmx.de) wenden.

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Die gesellschaftspolitische Dimension des Schulsports

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Lars Alt, selbst aktiver Sportler und Abiturpreisträger der Pierre-de-Coubertin-Medaille, erläutert die gesellschaftspolitische Dimension des Schulsports.

Lars Alt, selbst aktiver Sportler und Abiturpreisträger der Pierre-de-Coubertin-Medaille, erläutert die gesellschaftspolitische Dimension des Schulsports.


Veröffentlicht in den aktuellen Ausgaben des “Freiraum” (Magazin der Stipendiaten und Altstipendiaten der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit) und im “Freistil” (Magazin der Jungen Liberalen Niedersachsen).

Bewegungsmangel, fehlende koordinative Fähigkeiten, Stressbelastung und Übergewicht.
Die Liste der gesundheitlichen Mangelerscheinungen bei Kindern und Jugendlichen könnte nahezu beliebig weitergeführt werden. Trotz steigender Gesamtinvestitionen im Bildungssektor sieht sich das Schulfach Sport in vielen Bundesländern mit drastischen Kürzungsmaßnahmen konfrontiert.
Der Sportunterricht ist jedoch in einem Schulwesen, das einen umfassenden Erziehungs- und ganzheitlichen Bildungsanspruch erhebt, ein wesentlicher Garant für die Persönlichkeitsentfaltung aller Schülerinnen und Schüler.
Die Ziele des Schulsports, also die Freude an der Bewegung sowie die Motivation zu einer aktiven und gesunden Lebensführung, haben im aktuellen gesellschaftspolitischen Kontext besondere Bedeutung. Die schulische Sporterziehung wirkt hierbei vor allem präventiv – sie wirkt Zivilisationskrankheiten entgegen und bietet einen willkommenen Ausgleich zur Alltagsbelastung.
Der Einzelne setzt sich hierbei -teils bewusst, teils unbewusst – mit existenziellen gesellschaftlichen Werten auseinander. Hierzu gehören nicht nur Begriffe wie Fairness, Verantwortung und Leistungsbereitschaft, sondern auch der Umgang mit Niederlagen und Rückschlägen sowie das Bewegungserlebnis in der Gemeinschaft.
Sport muss hierbei auch ein größerer Stellenwert im Rahmen der frühkindlichen Bildung eingeräumt werden, denn die natürliche Integration von Sport in den Alltag schafft eine Bewegungskultur, die nicht nur die soziale Kompetenz schult, sondern auch die koordinativen und kognitiven Fähigkeiten weiterentwickelt.
Fraglich ist allerdings, wie die schulische Wirklichkeit diesen hochgesteckten Zielen beikommen kann. Neben einer Erhöhung der Sportstundenzahl auf mindestens drei Wochenstunden, der stärkeren Kooperation zwischen Schulen und Sportvereinen oder der Einbindung des Sportunterrichts in die Begutachtung der Schulinspektionen müssen sportpädagogische Module viel stärkeren Einzug in die Ausbildung von Lehrern im Grundschulwesen erhalten. Weiterhin müssen die curricularen Vorgaben stark flexibilisiert werden, um den Sportartenhorizont beispielsweise in Richtung Kanu, Skate- und Wakeboarding oder Fechten öffnen zu können.
Insbesondere der Sportunterricht in höheren Altersstufen, bis hin zur Adoleszenz, muss einerseits die weniger sportlichen Schülerinnen und Schüler mitnehmen, aber andererseits auch Begabung und Talent fördern.
Dieses Spannungsfeld wird auch bei der Benotung deutlich. Untersucht man abermals die eigentlichen Ziele des Sportunterrichts, also vor allem die Freude an der Bewegung und die Motivation zu einer gesunden Lebensführung, so scheinen Schulnoten in diesem einzigen Bewegungsfach zunächst kontraproduktiv zu sein, denn die nachhaltige Freude an einer Tätigkeit steht in den allermeisten Fällen in einem kausalen Zusammenhang zu einer von Dritten attestierten Begabung – und das geschieht in den meisten Schulformen eben über Noten. Aber die Abschaffung jeglicher schulischer Leistungsbewertungsinstrumente würde die Stellung des Schulsports wahrscheinlich endgültig konterkarieren, denn: Als gleichberechtigtes Schulfach muss sich auch der Schulsport klarer Benotungssysteme bedienen können – in aller Konsequenz bedeutet dies jedoch auch, dass sowohl im Mathematikunterricht, als auch im Schulfach Sport ein mangelhaft oder ungenügend erteilt werden kann. Allerdings dürfen sich im Sportunterricht die Bewertungskriterien nicht nur an reinen Leistungsparametern, sondern auch an weiteren Faktoren wie zum Beispiel Einsatzbereitschaft, Motivation oder sozialer Kompetenz orientieren.
Erst dann ist Schulsport auch wirklich fordernd und fördernd und kann die großen gesellschaftlichen Funktionen, die diesem Schulfach zugeordnet werden, auch erfüllen.

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“Der Übergang zum Untergang”

JuLis Helmstedt |

Junge Liberale kritisieren „Übergangshaushalt“ des Landkreises

Lars Alt

Lars Alt


Helmstedt. Lars Alt, Kreisvorsitzender der Jungen Liberalen Helmstedt und stellv. Kreisvorsitzender der FDP zeigt sich schockiert über den Beschluss des Kreistages, einen Haushalt zu verabschieden, der ein Defizit von 16 Mio. Euro aufweist. „Die Krönung ist, dass dieser Haushalt als „Übergangshaushalt ohne bahnbrechende Veränderungen“ bezeichnet wird. Für uns ist dieser Haushalt eher der Übergang zum Untergang“, so Alt.
„Die Zeit des Aussitzens ist seit Jahren verstrichen, jedes Jahr dürfen wir uns die gleichen Ausreden ohne erkennbaren Einsparwillen anhören“, so Lars Alt weiter. „Um unserer jungen Generation nicht noch größere Lasten aufzubürden ist jetzt parteiübergreifende Konsequenz gefragt. Finanzpolitische Entscheidungen müssen nun bis zur Schmerzgrenze durchgesetzt werden – die wird aber wieder nicht ausgereizt, denn stattdessen wird der schlechteste Haushalt in ganz Niedersachsen verabschiedet“, erläutert Alt. „Trotz des Fördergefälles gibt es Landkreise, die über noch deutlich schlechtere Rahmenbedingungen, als der Landkreis Helmstedt verfügen; dennoch bekommen es die kommunalpolitischen Akteure hier nicht auf die Reihe, konkrete Einsparungen vorzunehmen“, so der stellv. Vorsitzende der FDP.
Baustellen gibt es nach Auffassung der Jungen Liberalen viele.
„Ineffiziente Aufwendungen wie der RVA (200.000 Euro) müssen ersatzlos gestrichen werden, die Personal- und Sachkosten drastisch, mindestens auf den niedersächsischen Durchschnitt, gesenkt und es müssen Haushaltsvergleiche mit anderen Landkreisen durchgeführt werden, um Einsparpotenziale zu generieren. Darüber hinaus wollen wir eine Fusion der Landkreise Wolfsburg, Helmstedt und Gifhorn, um die Entschuldungshilfen des Landes für den strukturellen Neuaufbau unserer Region zu nutzen“, erläutert Lars Alt nur einige Vorschläge der Jungen Liberalen zur Haushaltskonsolidierung.
„Konsequenterweise dürfte dieser Haushalt vom Innenministerium keinesfalls genehmigt werden – nicht nur um den entscheidenden Akteuren einen Denkzettel zu verpassen, sondern auch, um wieder auf einen zukunftsfähigen politischen Weg zurückzufinden “, so Lars Alt abschließend.

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Junge Liberale Helmstedt beim Landes- und Bezirksparteitag

JuLis Helmstedt |
Landparteitag der FDP Niedersachsen

Landparteitag der FDP Niedersachsen

Die Jungen Liberalen werden beim Landes- und Bezirksparteitag der FDP von Lars Alt und Simon Sosnitza vertreten.
“Als Co-Programmatiker der Jungen Liberalen Niedersachsen werde ich auch im Jahr 2012 versuchen, gemeinsam mit vielen weiteren engagierten Menschen die Positionen junger Erwachsener in die Programmatik der FDP zu integrieren”, so Lars Alt, der auch stellv. Kreisvorsitzender der FDP Helmstedt ist.
“Wir wollen darüber hinaus gemeinsam auf Bezirks- und Landesebene für eine liberale Politik einstehen, die dem Menschen wieder etwas zutraut und sie nicht bevormundet”, so Simon Sosnitza abschließend.

Hinweis: Die Jungen Liberalen Niedersachsen hatten den Richtungsschwenk der FDP in der Endlagerfrage auf dem Landesparteitag der niedersächsischen Liberalen im April 2011 begründet. In einer geheimen Abstimmung setzte sich der Jugendverband gegen die Position des FDP-Landesvorstandes durch. Die ergebnisoffene Endlagersuche wurde danach auf dem Rostocker Parteitag im Mai 2011 durch einen Antrag der niedersächsischen FDP auch Beschlusslage der Bundes-Liberalen.

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Leserbrief: Ein Dank an die politische Bildungsstätte und gleichzeitige Kritik an der fehlenden Raumnutzungsmöglichkeit für Jugendorganisationen

JuLis Helmstedt |

Ich möchte mich im Rahmen dieses Leserbriefes sehr herzlich bei den Verantwortlichen der Politischen Bildungsstätte Helmstedt bedanken, die uns in den vergangenen Jahren stets ihre Räumlichkeiten kostenfrei für Vorstandssitzungen oder Mitgliederversammlungen zur Verfügung gestellt hat. Politische Bildung ist vor allem eine gesellschaftliche Verpflichtung, denn eine lebendige Demokratie sollte im Urinteresse der Politik liegen. Die Stärkung des demokratischen Bewusstseins und die Motivation zur politischen Mitarbeit stellen Aufgaben und Herausforderungen dar, die überparteilich und unabhängig vermittelt werden müssen. Wir haben in Helmstedt mit der Politischen Bildungsstätte eine der wenigen verbliebenen Einrichtungen quasi vor der Haustür. Somit sollten Schulen, Vereine und weitere öffentliche Gruppen noch stärker die Zusammenarbeit suchen, denn die Fördermittel für politische Bildungsmaßnahmen sind natürlich sehr stark von Angebotsnutzung und auch Übernachtungsfrequenz abhängig.
Als eine organisatorisch unabhängige politische Jugendorganisation sind wir auf diese Angebote angewiesen, da die Stadt Helmstedt trotz Anfrage an den ehemaligen Bürgermeister keinen Raum für politische Jugendarbeit zur Verfügung stellen konnte.
Das Jugendfreizeit- und Bildungszentrum (JFBZ) stünde auf Grund der NPD-Problematik für politische Treffen nur für ausgewählte Zwecke zur Verfügung und auch andere öffentliche Räume könnten nicht zur Verfügung gestellt werden. Fehlendes Engagement von jungen Menschen wird in der öffentlichen Diskussion häufig kritisiert, aber vielleicht sollten zunächst attraktive Rahmenbedingungen geschaffen werden, um die Beteiligung am öffentlichen Leben auch aktiv zu fördern.

Leserbrief von Lars Alt im Namen der Jungen Liberalen Helmstedt

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Liberales Vorfeld des Landkreises will stärker kooperieren

JuLis Helmstedt |

Lars Alt, Ingo Schütt und Hans-Peter Roppel diskutierten über gemeinsame Arbeitsschwerpunkte

Helmstedt. In der vergangenen Woche trafen sich die Kreis- und Regionsvorsitzenden der Jungen Liberalen (Lars Alt), des liberalen Mittelstandes (Ingo Schütt) und der liberalen Senioren (Hans-Peter Roppel) um über Schnittmengen in der gemeinsamen politischen Arbeit zu diskutieren.
Die drei Vertreter setzten hierbei ihre Arbeitsschwerpunkte für das kommende Jahr auf die Verzahnung zwischen Schule, Wirtschaft und Ehrenamt, der im kommenden Amtsjahr auch innerhalb der FDP stärker in den kommunalpolitischen Blickpunkt genommen werden soll.

„Bildung ist der wichtigste Schlüssel für sozialen Aufstieg – deshalb bedarf es einen qualitativen und quantitativen Ausbau frühkindlicher Bildungsangebote und eine stärkere Verzahnung zwischen
grundlegender Allgemeinbildung und beruflicher Grundbildung – v.a. im Haupt- und Realschulzweig. Aber auch die Stärkung unserer Gymnasien vor Ort ist ein wichtiger Faktor für die regionale Sicherung von Fachkräften durch potenzielles Rückzugsverhalten in unsere Region“, so Lars Alt, stellv. Kreisvorsitzender der FDP.

„Wir müssen es endlich schaffen, dass Jugendliche bereits früh in den Unternehmensalltag Einblick erhalten, um sowohl Praxiserfahrung zu sammeln, als auch Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern zu knüpfen. Hierfür wäre es wichtig, z.B. eine offizielle Praktikumsbörse einzurichten, um den ersten Betriebskontakt zu erleichtern“, so Ingo Schütt, der den liberalen Mittelstand vertritt.

„Um auch den demographischen Wandel vor Ort aktiv
zu begleiten, sollte vor allem der Austausch zwischen den Generationen vertieft werden und insbesondere in den Kommunen dafür Sorge getragen werden, dass Jung und Alt besseren Zugang zu ehrenamtlichen Diensten, wie z.B. zum Bundesfreiwilligendienst erhalten“, fügt Hans-Peter Roppel abschließend hinzu.

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